Bugatti testet Chiron1 und Chiron Sport2 auf dem Circuit Paul Ricard

Molsheim
Mai 09, 2019

bugatti race ricard

Unterwegs mit einem Formel-1-Rennfahrer auf der Rennstrecke in Südfrankreich.

Die Füße tanzen über die beiden Pedale. Die Hände reagieren blitzschnell. Exakt, ohne hektisch zu werden. Einem ehemaligen Formel-1-Rennfahrer, mehrmaligen Teilnehmer der 24-Stunden und GT-Sieger in Le Mans bei der Arbeit zuzuschauen, ist ein Genuss. Äußerst präzise und feinfühlig lenkt Pierre-Henri Raphanel einen Bugatti Chiron Sport2 über die legendäre Rennstrecke Paul Ricard in der Nähe des Ortes Les Castellet in Südfrankreich. Der 57-jährige Franzose arbeitet seit Jahren als Testfahrer für Bugatti. Jetzt erfüllte er eine ganz besondere Mission.

Gemeinsam mit Bugatti-Enthusiasten und dem ehemaligen Rennfahrer und Le-Mans-Gewinner Andy Wallace zeigt er, wie die Hypersportwagen Chiron1 und Chiron Sport2 auf der Rennstrecke die Grenzen der Physik ankratzen. „Wo kann man einen Hypersportwagen besser ausgiebig und sicher testen als auf einer Rennstrecke? Selbst Novizen fühlen sich hier schnell wohl“, sagt Pierre-Henri Raphanel. Doch nicht nur das: Gemeinsam mit Andy Wallace sorgt er dafür, dass die erste Fahrt in einem Bugatti-Modell absolut sicher ist und sich die Insassen wohl fühlen.

Pierre-Henri Raphanel kennt sich mit Bugatti-Modellen gut aus. Auch bei der Höchstgeschwindigkeit. Er stellte 2010 mit 431,072 km/h in einem Bugatti Veyron einen Geschwindigkeitsweltrekord für Straßenfahrzeuge auf. Den Streckenrekord wird er auf dem Circuit Paul Ricard nicht brechen. „Darum geht es aber auch nicht. Auch wenn wir auf der Geraden sehr schnell unterwegs sind, ist doch die Querbeschleunigung viel interessanter. Mit den Chiron-Modellen lässt sich leicht um die Kurven wedeln“, grinst er.

Circuit Le Castellet ist ein perfekter Kurs zum Testen

Der Kurs ist dafür perfekt. Auf dem Circuit Le Castellet fanden mit Unterbrechungen zwischen 1971 und 1990 regelmäßig Formel-1-Rennen statt, seit 2018 starten die Boliden wieder hier. Am 23. Juni tragen Formel-1-Rennfahrer den Großen Preis von Frankreich aus.

Einen Preis, den Bugatti nur zu gut kennt. Im „goldenen Jahrzehnt“ der 1920er-Jahre gewann Bugatti zwischen 1925 und 1936 siebenmal den Großen Preis von Frankreich, wenn auch auf anderen Rennstrecken.

Lewis Hamilton benötigte auf dem neuen Kurs in Südfrankreich 2018 für eine 5,842 Kilometer lange Rennrunde 1:30:11 Minuten, fuhr eine Durchschnittsgeschwindigkeit von über 206 km/h. „Ganz so schnell sind wir nicht, weil ein Formel-1-Rennwagen deutlich kompromissloser gebaut ist als ein Bugatti Chiron. Dafür bietet der Hypersportwagen mehr Leistung und vor allem Komfort“, lacht Pierre-Henri Raphanel. Zwar verzichtet er bei der Fahrt über die Rennstrecke auf Musik im Auto – aber er könnte, wenn er wollte. Ebenso sorgt die Klimaanlage für wohlige Temperatur, trotz der sommerlichen Außentemperatur.

Ausgeklügeltes Fahrwerk für die Rennstrecke

Die 40 Kilometer außerhalb von Marseille gelegene Rennstrecke gilt als Vorreiter des modernen GP-Kurses. Von den insgesamt 15 Kurven sind neun Links- und sechs Rechtskurven. Nach dem Start geht es über eine 590 Meter lange Gerade – ideal um die enorme Beschleunigungskraft eines Chiron zu spüren. Von 0 auf 100 km/h vergehen 2,4 Sekunden, auf 200 km/h nur 6,1 Sekunden. Es folgt eine kleine S-Kurve, eine kurze Gerade, eine Rechts-Links-Kombination sowie eine Doppel-Rechtskurve. „Hier kann man gut erleben, wie der Chiron arbeitet und dank seines ausgeklügelten Fahrwerks selbst Kontakt mit den Curbs sicher wegbügelt“, sagt Profirennfahrer Raphanel. Auf der Mistral-Geraden ist wieder Höchstgeschwindigkeit gefragt, kurz unterbrochen von einer Rechts-Links-Rechts-Kombination. Am Ende folgt eine leichte Rechtskurve, eine kurze Gerade und eine Doppel-Rechts. Kurz vor der Start-Ziel-Geraden verläuft die Rennstrecke in engen Kurvenkombinationen, die mit niedrigen Geschwindigkeiten gefahren werden. „Durch den großvolumigen Motor mit acht Litern Hubraum und einem hohen Drehmoment von 1.600 Newtonmeter hat der Chiron Kraft in allen Bereichen – ein perfektes Fahrzeug für die Rennstrecke“, sagt Pierre-Henri Raphanel.

Doch nicht nur die schnellen Runden stehen beim zweitägigen Event auf dem Programm. Auch gemütliche Touren abseits der Rundstrecke sind eingeplant. „Es ist dieser große Spagat, den der Chiron schafft und der mich immer wieder begeistert. Ein Spagat zwischen Sportlichkeit, Luxus und Komfort. Man kann mit ihm morgens sehr schnell über eine Rennstrecke und nachmittags gemütlich über Landstraßen in die Stadt fahren“, sagt er begeistert. Das schaffe kein Formel-1-Rennwagen.

 

1, 2 Kraftstoffverbrauch, l/100km: innerorts 35,2 / außerorts 15,2 / kombiniert 22,5; CO2-Emission kombiniert, g/km: 516; Effizienzklasse: G

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Bugatti testet Chiron und Chiron Sport auf dem Circuit Paul Ricard
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